Frische, nachhaltige und preisgünstige Zutaten der Saison sind der Schlüssel zu herausragenden Menüs, die Ihre Gäste begeistern und Ihre Rentabilität steigern.
Mit über 25 Jahren kulinarischer Erfahrung hilft Ihnen unser neuer Küchenchef Paul Bloxham dabei, Ihre Menüs auf ein neues Niveau zu heben. Dank seiner fundierten Kenntnisse der saisonalen Küche und seiner innovativen Menüentwicklung gibt er Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie die frischesten Zutaten optimal zur Geltung bringen können.
Die Kraft saisonaler Produkte
Die Verwendung saisonaler Produkte verbessert den Geschmack, senkt die Kosten und sorgt für abwechslungsreiche und spannende Speisekarten. Diese Zutaten werden zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet und bieten einen hervorragenden Geschmack. Gleichzeitig fördern sie die Nachhaltigkeit, senken die Kosten und entsprechen den aktuellen Food-Trends.
Durch die Verwendung regionaler Produkte können Köche ihre Speisekarte innovativer gestalten und einzigartige Gerichte kreieren.
Die „ Hungerlücke" überwinden
Der März ist unter Landwirten und Erzeugern als „hungrige Zeit" bekannt, wenn die Winterfrüchte zur Neige gehen und die Frühlingsfrüchte noch nicht ganz reif sind.
Auch wenn die Auswahl begrenzt erscheint, gibt es dennoch fantastische Zutaten, mit denen man arbeiten kann:
Blumenkohl, Frühlingsgemüse, Spinat, Brennnesseln, Pilze und Bärlauch haben gerade Saison und verleihen Ihren Gerichten eine frische, lebendige Note.
Die Star-Zutaten des Frühlings
Mit längeren Tagen und milderen Nächten ist der Frühling offiziell da! Wenn Wintergerichte leichteren Speisen weichen, sind dies einige saisonale Köstlichkeiten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:
Damit Sie die frischen Produkte der Saison optimal nutzen können, haben wir zwei köstliche Rezepte ausgewählt, die Ihnen als Inspiration für Ihre Menüs dienen sollen..
Jane Grigsons Curry-Pastinakensuppe: Für 6 Personen
Zutaten:
1 EL Pflanzenöl
75 g geräucherte Speckwürfel
2 Zwiebeln
2 große Knoblauchzehen
750 g Pastinaken
1 Zitrone, Saft und Schale
25 g Butter
1 EL Madras-/mittelscharfes Currypulver
1,5 l Gemüse- oder Hühnerbrühe
150 ml Crème fraîche
1 kleiner Bund Schnittlauch
Verfahren:
Das Öl in einer Pfanne mit schwerem Boden erhitzen und den Speck hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren etwa fünf Minuten lang braten, bis das Fett knusprig ist. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln, den Knoblauch und die Pastinaken schälen und hacken.
Die Butter in die Pfanne geben und, sobald sie geschmolzen ist, die Zwiebeln, den Knoblauch und die Zitronenschale unterrühren. Unter gelegentlichem Rühren einige Minuten lang leicht anbraten, dann die Pastinaken unterrühren. Die Pfanne abdecken und fünf Minuten lang garen, erneut umrühren und weitere fünf Minuten garen. Das Currypulver unter das Gemüse rühren, bis es sich im Saft aufgelöst hat, und einige Minuten lang garen.
Die Brühe hinzufügen, zum Kochen bringen, die Pfanne teilweise abdecken und 15–20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind. Portionsweise pürieren, zurück in die Pfanne geben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wenn die Suppe zu dickflüssig ist, etwas Wasser hinzufügen.
Mit einem Klecks Sahne, Speckcroutons und frisch geschnittenem Schnittlauch servieren.
Wildragout mit Rigatoni, Parmesan und Meerrettich: Für 4 Personen
Zutaten:
1 Zwiebel, gehackt
1 Karotte, geschält und fein gewürfelt
2 Stangen Sellerie, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
6–8 getrocknete Steinpilze, in kochendem Wasser eingeweicht, abgetropft und gehackt:
1 kleine Lauchstange, fein gewürfelt
100 g Pancetta-Speckwürfel
kleiner Bund frischer Thymian, gehackt
2 Wacholderbeeren, zerdrückt
1 TL Kümmel
1 Lorbeerblatt
800 g Wildhackfleisch
150 ml Rinderbrühe
3 EL Tomatenmark
200 ml Vollmilch
300 ml gehackte Tomaten von guter Qualität
Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack
75 g Butter
500 g Spaghetti oder Rigatoni
50 g frischer Meerrettich/Wasabi (optional)
Verfahren:
Für das Ragù die Speckwürfel und das Hirschhackfleisch in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie braun sind, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel, Karotten, Sellerie, Lauch, Knoblauch und Steinpilze in eine Küchenmaschine geben und mixen. Das gemixte Gemüse zusammen mit Thymian, Wacholder, Kümmel und Lorbeer hinzufügen. 20 Minuten lang leicht anschwitzen, bis alles weich ist.
Das Tomatenmark hinzufügen und 2 Minuten lang kochen lassen, dann Milch, Tomaten und Brühe hinzufügen, bis alles fast bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Stunde lang köcheln lassen, bis alles weich ist. Die Butter unter das Ragù rühren und kurz vor dem Servieren etwas Muskatnuss darüber reiben.
Zum Servieren die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und mit dem fertigen Ragù vermengen. In Schüsseln servieren und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan und Meerrettich bestreuen.